Wieso Ungarn? Wieso helft ihr nicht den österreichischen Tieren, da gibt es doch auch genug Tierheime und arme Hunde?

Das ist richtig. Dennoch kann die Situation in Österreich schwer mit der in Ungarn verglichen werden. Das Leid und Elend der Hunde in Ungarn ist für viele Menschen nicht vorstellbar. Wir nehmen laufend Notfälle aus Tötungsstationen oder von der Straße in unsere Auffangstationen auf. Nur durch Vermittlungen ist es möglich, neuen Platz für neue Notfälle zu schaffen. Jeder vermittelte Hund wird durch einen neuen Notfall nachbesetzt!

Wir lieben Hunde - ungeachtet dessen, woher sie kommen. Daher haben wir auch in der Vergangenheit schon in Einzelfällen österreichische Hunde aus schlechter Haltung gerettet oder weitervermittelt. Der Fokus unserer Arbeit liegt dennoch ganz klar auf der Region Westungarn. Tierschutz darf nicht an der eigenen Grenze aufhören!


Wie oft fahrt ihr nach Ungarn, was macht ihr dort vor Ort?

Wir fahren regelmäßig nach Ungarn und verteilen die Spenden an unsere Pflegetellen und Auffangstationen, holen aktuelle Informationen über Hunde ein, führen mit den Hunden Katzenverträglichkeitstests etc. für zukünftige Adoptanten durch und halten Besprechungen mit unseren ungarischen Kollegen über anstehende Projekte und aktuelle Notfälle. 

 

Sucht ihr auch Pflegeplätze?

Wir arbeiten in Ungarn mit von uns geprüften Organisationen und Pflegestellen zusammen - dort warten die Hunde im liebenvollen Familienverband darauf, in ihre endgültige Familie - in Ungarn, Österreich, Deutschland oder der Schweiz - zu reisen. Pflegestellen im deutschsprachichen "Ausland" suchen wir aktuell nicht.

 

Sind nicht alle Hunde aus dem Ausland immer krank?

Vor der Ausreise durchläuft der Hund noch ein letztes Mal einen gründlichen Check vom Tierarzt, der Bericht darüber wird dem Adoptanten ausgehändigt. Wenn z.B. eine chronische Erkrankung des Tieres bekannt wird, so wird diese wichtige Information selbstverständlich dem Interessenten oder Adoptanten vor der Übernahme mitgeteilt. Hunde aus dem seriösen Auslandstierschutz sind nicht grundsätzlich „immer krank“. 

 

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